Sonne gesichtet

Es gibt sie noch. Gegen ca. 14:27 Uhr wurde für einen kurzen Augenblick die Sonne gesichtet. Heute noch schüchtern wird sie morgen einen weiteren Versuch unternehmen.

Entspannung ist das A und O! Hin und wieder passieren auch kleine Unfälle die dann erstmal wegmeditiert werden müssen. Zum Beispiel wenn aus der „Mann-Über-Bord-Übung“ eine „Grill-Über-Bord-Übung“ wird. Fazit des Tages: Grills schwimmen nicht!

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Zwischen Salbeitee und Zwiebelsuppe

Am frühen Morgen trauten sich die ersten Köpfe aus der Luke, um festzustellen, der Regen hatte sich verzogen und der Wind gelegt. Der Havenmeester begrüßte uns freundlich und erklärte uns, dass soeben die Marathon-Segelregatta über 42 km gestartet wurde.

Nach Duschen und Einkauf legten die Yachten entspannt Richtung Bolsward ab. Die Crews stärkten sich zunächst mit einem kräftigen Frühstück, bevor sie sich an die kreative Aufgabe machten, eine eigene Flagge zu gestalten. Das Ergebnis wird für morgen mit Spannung erwartet.

Die Sonne traute sich heute leider noch immer nicht heraus, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Heute hatte die Route einige Herausforderungen parat. Gefühlt segelte heute alles was Boote hatte kreuz und quer neben, vor und zwischen den Yachten hin und her. Eine Kuh war außerdem in den Kanal gestürzt und zwei tatkräftige Menschen versuchten in einer dramatischen Rettungsaktion die Kuh aus dem Wasser zu ziehen. Das Ergebnis konnten wir nicht mehr miterleben, wünschen der Kuh aber von dieser Stelle alles Gute. Nach unzähligen Brückendurchfahrten, die grandios von unseren jungen Matrosen gemeistert wurden, ging es an Sneek vorbei, über Ijlst nach Bolsward. Hier begrüßte uns wieder einmal der Regen, der uns so lieb hat, dass er gar nicht aufhört. 

Der Tag klingt aus mit einer schönen Andacht zum Lied: Dieser Weg wird kein leichter sein und anschließendem gemütlichen Beisammensein auf den Schiffen. Mit der ersten Gute-Nacht-Post geht es um Mitternacht in die Kojen.

Der erste Tag an Bord

Der erste Tag an Bord war eine echte Herausforderung, was das Wetter betraf. Es schüttete wie aus Eimern. Das Anlegemanöver in Grou war dann auch noch von starken Windböen begleitet, so dass wir erstmals vorwärts anlegen mussten. Eigentlich ein unausgesprochenes No-Go. Unter den strengen Augen des Hafenmeisters haben wir dann mit viel Mühe und noch mehr Anläufen die Schiffe am Steg festgemacht. Der Stimmung tut das Wetter allerdings keinen Abbruch und so waren gemeinsame Spiele, die ersten Fahrversuche und gute Laune unsere Begleitung. Jetzt geht es ab in die Koje, in der Hoffnung, dass morgen die Sonne scheint 😉

 

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Vorbereitungen fürs morgige Ablegen laufen

Evangelische Jugend on Tour

Die Vorbereitungen für die morgige Abfahrt laufen seit 10:00 Uhr auf Hochtouren. Während die einen sich noch einen Tag voller Vorfreude gedulden und eine Nacht im eigenen Bett von einer grandiosen Bootstour träumen, packt ein kleines Team von vier fröhlichen Menschen das Material in Bulli und Sprinter und macht sich auf den Weg nach Drachten. Dort wird Proviant eingekauft und alle Motoryachten zum Ablegen vorbereitet. Wir freuen uns drauf! Ahoi!

Auftakt zur 21. Bootstour

der Evangelischen Jugend Hannover.

Beim Infoabend treffen sich um 18:00 Uhr die Teilnehmenden der Bootstour 2019. Am 11. Oktober legen wir wieder ab. Fünf Motoryachten suchen und finden heute Abend jeweils eine Crew, die die Woche miteinander an Bord rockt. Mit Spiel, Spaß und Spannung erwarten wir das Ergebnis und die Niederlande erwartet uns. Ahoi and everytime a hand wide water under the kiel! 😅

Letzter Zwischenstopp vor unserem Heimathafen!

Nach einem gemeinsamen Frühstück aller Besatzungen auf dem Steg in Sneek legen unsere Yachten ab in Richtung Nord-Westen. Wie auch schon in unserer ersten Nacht machen die Crews auf ihrem Weg nach Drachten noch einen letzten Stopp im beschaulichen Grouw. Ein letztes Mal Kibbelinge fassen und Kaffee fürs Team und dann ab in die vorgesehen Boxen unseres Yachtcharters. Die Stimmung an Bord ist super, die Musik läuft und die Diesel dröhnen.

Der handyfreie Tag ist geschafft

Inspiriert von einer schönen Abend der 32 gab es gestern den handyfreien Tag. 24 Stunden ohne Smartphone war dann gar nicht so schlimm, wie manche*r dachte. Der eine oder die andere hängt dann auch gleich noch einen weiteren Tag dran. Mal nicht ständig erreichbar sein, nicht ständig Nachrichten checken, selber denken statt googlen oder auch mal eine Frage offen lassen, Zeit für das Miteinander haben … Alles Aussagen der Jugendlichen. Vielleicht sind sie schon weiter, als so manch Erwachsene*r? 😉

Jetzt liegen wir gemütlich in Joure und genießen die Sonne.

Um 11:00 Uhr legen wir wieder ab und weiter geht die schöne Reise.