Wieder seeklar!

Der Mechaniker ist von Bord, wir sind wieder seeklar…es geht weiter, wahrscheinlich bis vor die Schleuse in Lemmer. Da ist jetzt Mittagspause.

Reparatur unter Palme

Es gilt mal wieder der alte Satz: wenn das Boot nicht mehr fährt, ist man oft gar nicht zu blöd, sondern einfach was kaputt.

Unser eigener „service Technician“ (Cristoph, der Kapitän unseres havarierten Bootes) hatte ja auf einen defekten Keilriemen getippt.

Der Mechaniker, der nach einer siebzigminütigen „halben“ Stunde dann bei uns eintraf, bestätigte die Diagnose unseres Technikers, hatte aber vorsichtshalber mal keinen Keilriemen im Werkstattwagen.

Also, liegen wir hier noh ein bisschen im Nichts.

 

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Zwangspause an Spannenburg

Motorschaden auf der 33 von Christoph und Leif. Von der 31 von Jessy und Lukas im Paket ins Schlepp genommen, haben wir jetzt alle vor der Spannenburg festgemacht.

Bloemhoffs, die Vercharterer von DeDrait, sind unterwegs. Eine erste Ferndiagnose klingt ganz hoffnungsvoll. Wahrscheinlich ein Keilriemenschaden, das sollte hier an Pier zu machen sein.

Von der Brückenwache haben wir das O.k. bekommen, dass wir hier am Rand des Princess-Margriet-Kanals liegen dürfen, bis wir wieder seeklar sind.

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Neue Bugsfigur

 

Wir haben eine neue Bugsfigur! Evangelische Jugend…yeah!

Herausforderung an der Brücke

Es gibt unterschiedliche Brücken: einige haben Wärter, die, wenn Schiffe kommen, die Brücke öffnen, andere sind automatisch oder halbautomatisch mit Sensoren oder Kameras und zentralen Steuerständen.

Unsere erste heute hatte – wie ein Aufzug – einen Anforderungstaster. Unser Führungsboot muss dazu den Pier anlaufen und entweder mit dem Bootshaken den Taster drücken oder kurz anlegen und per Hand signal geben.

Ein kaputter Taster hat uns dann etwas gebremst, aber jetzt laufen wir wieder mit 10 km/h auf Lemmer zu.

 

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Ablegen in Joure

Heute war frühes Ablegen angesagt. Frühstück an Bord, aber vorher noch die guten Duschen benutzen. Einzige Herausforderung: für 50 Cent gibt es fünf Minuten warmes Wasser. Da ist gute Zeiteinteilung gefragt. Da alle Kabinen von unseren Mannschaften besetzt waren, blieb auch noch Raum für vielstimmigen Männergesang während der Haupt- und Körperreinigung.

Inzwischen laufen wir durch den Langwarder Wielen wieder Richtung Tjeukemeer, um früh in Lemmer einlaufen zu können. Augenblicklich wird gerade schon gerechnet, ob wir ein bisschen Gas geben müssen, um die Schleuse vor dem Hafen in Lemmer noch vor der Mittagspause zu erwischen. Kommen wir da nach Zwölf an, müssten wir ersteinmal in der Warteposition anlegen, bis der Schleusenwärter Mittag gegessen hat. Holland ist – vom Wasser her betrachtet – ein wenig entschleunigt. Und das tut gut!

Zu den Annehmlichkeiten des Bordlebens gehören die einfallsreichen Kombüsen. Heute morgen gab es wieder ordentlich Rührei mit und ohne Schinken. Nico – aus der Mannschaft der 34 – hat uns gerade Tomate mit Mozzarella auf die Brücke hochgebracht. Das kann so weiter gehen!

Ah, gerade kommt noch Sauerfisch dazu…

 

Wir haben einen Stau auf der Autobahn ausgelöst!

Unser Weg von Steenwijk nach Joure führte uns durch schöne Wiesenlandschaften, durch eine Reihe kleiner Brückendurchfahrten, aber auch über eine Autobahn.

In Holland regelt man auch das pragmatisch: Es gibt auch auf der Autobahn Schranken und eine Zugbrücke. Bis unsere vier Boote die enge Durchfahrt passiert hatten, passierte oben halt nichts und ein ganz ansehnlicher Rückstau entstand.

Am frühen Nachmittag sind wir gut in dem kleinen friesischen Städtchen Joure angekommen, die Boote wurden „eingeparkt“ und die Mannschaften durften in die Stadt ausschwärmen.

Obwohl das Wetter gar nicht so gut ist, gestalteten sich die Preisverhandlungen mit dem Hafenmeister ähnlich wie in Steenwijk. „Wie lang sind die Boote?“ 15 Meter. “ Da nehme ich zehn. Und wie viele sind an Bord?“ 46. „46…hmm…46…das sind ja dann, das sind ja…also, das sind…dann…äh, kommen sagen wir 70,- €“. Auch gut!

Die Bootsmannschaften haben die Andacht heute gemeinsam vorbereitet, indem jedes Boot für einen Teil verantwortlich war. Mit viel Dank für das Erlebte und Ermunterung, sich nicht zu schnell Meinungen zu bilden, sind wir in den Abend und in die Nacht gegangen.

Liebe Grüße aus Holland!

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Auf dem Weg nach Joure – Bordsport

Natürlich sind die Platzverhältnisse an Bord etwas beengt. Deswegen ist Sport sehr wichtig.

Auf der zweiten Fahrt übers Tjeukemeer (heute mal mit wenig Nebel) war es dann soweit: Drachenfliegen!

Ein bisschen merkwürdig, aber bei der steifen Brise hier funktioniert das ganz gut.

 

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Wir sind traurig!

Natürlich ist unser Team super, aber wir sind traurig. Kurz bevor wir aufgebrochen sind, musste leider Jan (Dienstgrad alt: Supertyp-Beachfigur; Dienstgrad neu: FachWIRT – et kütt, wie et kütt) absagen, weil er doch arbeiten musste.

Hey, Jan, wir vermissen Dich! Vielleicht sehen wir uns in Lemmer!

p.s. Jan ist seit zehn Jahren bei der Bootstour dabei.

 

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