Wir sind eine eingespielte Crew, keine Frage. Schneller als gedacht haben wir gegen Mittag in Grou angelegt. Und wie jedes Jahr natürlich auch diesmal wieder an dem uns bekannten Hotel, um einen Kaffee zu trinken und die Ankunft im Heimathafen noch ein wenig hinaus zu zögern. Und wie jedes Jahr kommt eine Bedienung auf den Steg gelaufen, nachdem sie bemerkt hat, was da an Motoryachten auf ihren kleinen Steg zusteuert. Die Sorge, dass wir jetzt mit unseren 56 Besatzungsmitgliedern das Restaurant stürmen, können wir schnell entkräften. Nach der Frage: „Was wollen sie hier?“ antworten wir, freundlich wie wir sind: „Die Jugendlichen gehen in den Ort und das Team würde auf einen Kaffee reinkommen.“ Erleichterung im Gesicht der Bedienung. Herrlich, jedes Jahr das gleiche Spiel und zum Ablegen wieder ein freundliches „Tot ziens!“

Das Filmteam bringt sich in Stellung

Und dann muss es sein. Wie jedes Jahr werden die Fender klar gemacht und ein paar ganz Mutige springen ins Wasser und lassen sich ein Stück mitziehen. Kalt, sehr kalt, sehr, sehr kalt, wie alle hinterher sagen. Und gleichzeitig richtig cool!

letzte Absprachen

Grrrrr

Eigentlich ganz kuschelig

So, wer denkt, dass es das schon war, irrt gewaltig. Okay, wir legen an, machen die Schiffe klar und werden in diesem Jahr nicht mehr rausfahren. Doch jetzt heißt es den Abend im Skipperheim ganz fett zu feiern. Mit einer Andacht lassen wir die Woche Revue passieren, sind Gott dankbar, dass wir alle gesund und wohlbehalten zurück sind. Alle bekommen zur Erinnerung eine Anker geschenkt.

You are the anchor in my life

Und jetzt wird gefeiert bis die Sohle qualmt. An dieser Stelle wird die Öffentlichkeit allerdings ausgeschlossen. Dieser Abend gehört nur uns! 🙂