Unser letzter Fahrtag hat mit dem Ablegen in Joure begonnen.

Da der Müdigkeitsfaktor doch stark nach oben zeigt, haben wir das Frühstück heute freigegeben. Am Morgen ging es nochmal nach Joure rein, ein wenig Bummeln und letzte Einkäufe machen, jetzt heißt das Ziel Drachten – unser Heimathafen – und unsere Tour neigt sich ihrem sprichwörtlichen Ende entgegen.

Unser Abstecher nach Joure war allerdings nicht so der Renner, stimmungsmäßig klasse, aber im letzten Verbindungslkanal hat uns eine geschlossene Brücke zu einem ordentlichen Umweg gezwungen – also, wieder Anlegen im Dunkeln.

Der Hafen von Joure war – bis auf ein Schiff – leer. Der Grund war dann auch schon überdeutlich: schon winterfertig das Quartier. Unser Hafenmeister Bernard – selber kein Bootfahrer – reagierte auch nicht mehr auf Anrufe und Mailboxnachrichten. Wahrscheinlich hatte er schon seinen verdienten Winterurlaub begonnen.

Für uns hieß das: keine Liegegebühr! Aber eben auch keine Duschen und keine Toiletten, kein Landstrom und kein Wasser. Also, alles wie auf der Insel, nur nicht so schön!

Also, wieder Strom und Wasser sparen. Haben wir schon Übung drin…

Unser letzter Fahrtag beginnt bedeckt. Wir gehen auf Nebenwege Richtung Zwischenziel Grou.

Ahoi vom Puollen, direkt am Sneeker Meer!