Oha. Was für eine Überfahrt.
Nach unserem frühen ablegen haben wir noch ein gutes Stück der Vortagsstrecke wieder in der Gegenrichtung befahren um dann an einem Engpass in Richtung Emmeloord abzubiegen. Zwei unserer Jungs, Sven-Erik und Fabian hat das am Steuer auch besondere Freude gemacht.

In Emmeloord angekommen (nach sechs Brücken und drei Schleusen) wurde rückwärts angelegt um im dortigen Hafen unsere Teilnahmelisten unterschreiben zu lassen.
Dazu sollte gesagt sein: das Wetter lies uns auch heute nicht im Stich. Wunderbare Sonne.

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Der Rest der Strecke war dann eigentlich relativ einfach; es ging nur geradeaus. Wir sehen mal von drei weiteren Brücken sowie drei Schleusen ab. Hier haben die Kapitäne/innen und Steuerleute wirklich hervorragende Arbeit geleistet.
Ein witziger Moment sei noch hervorgehoben: die Friesesluis nahm unsere ersten beiden Boote problemlos mit, allerdings bekamen die anderen beiden Boote im Anschluss Rot-Grünes Lichtzeichen, ohne dass sich die Schleuse bewegte. Ohne weiteres schaltete sie dann auf Rot um und ließ uns „umherdümpeln“, wie der Kapitän der 33 zu sagen pflegt. Nun gingen nach einigen Minuten die Schleusentore auf und blieben offen, ohne dass uns ein Schiff entgegenkam.
Naja, nach weiteren gefühlten fünfzehn Minuten bekamen wir dann doch grün und durften, im Dunkel des Abends in den Hafenbereich Lemmer einfahren.

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Nun liegen wir hier, die Kapitäne bestreiten den traditionellen Käpt’ns-Abend und die Bootsfrau und Maate übernehmen Boots- und Nachtwache.

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Wir wünschen einen feinen Abend! Und morgen dann wieder: auf zu neuen Ufern!